Duo Urba


 

 

Leidenschaftliche Hingabe, dynamisches Zusammenspiel und die pure Spielfreude - all das steht für das Duo Urba. Das junge Duo hat an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig studiert und bekam außerdem wichtige Impulse von Maria Kliegel, Garry Hofmann und David Geringas. Seit 2014 widmen sich Marius Urba und Vita Kan dem Repertoire für Violoncello und Klavier. Als Duo treten die zwei Persönlichkeiten in einen intensiven Dialog und erschließen dem Hörer mit Individualität und Harmonie den musikalischen Reichtum ihres Ensembles. Das Duo Urba wurde auf zahlreichen internationalen Wettbewerben ausgezeichnet, 

u.a. mit dem 1. Preis beim Concours International Musique de Chambre de Lyon 2016.

 

‘…eine ganz besondere Pianistin, die durch Ihre Authentizität und Brillanz aufhorchen lässt…’

Robert Levin

 

Vita Kan wurde 1991 in Tomsk (Russland) geboren wo sie im Alter von fünf Jahren den ersten Klavierunterricht erhielt. Anschließend wurde sie an der Spezialmusikschule für hochbegabte in Almaty, Kasachstan unterrichtet. 

Während Ihrer Ausbildung bei Timur Urmancheew spielte sie mit der Camerata Kasachstan zahlreiche Konzerte im In- und Ausland.

 2006 wurde Vita Kan mit einem Sonderpreis beim 4. Internationalen Klavierwettbewerb in Almaty ausgezeichnet und erhielt daraufhin einen Studienplatz an der renommierten Spezialmusikschule 'Kuljasch Baiseitova' für hochbegabte Pianisten. 2011 kam Vita Kan nach Deutschland um an der HMT Leipzig bei Gerald Fauth und Jacques Ammon zu studieren. Sie ist Stipendiaten des DAAD und wurde von der Ad-Infinitium Foundation gefördert. Wichtige musikalische Impulse gewann sie durch die Zusammenarbeit mit Künstlern wie Robert Levin, Jacques Rouvier, Pavel Gililov, Piotr Paleczny, Peter Bruns und David Geringas.

 

Kammermusikerfahrung sammelte Vita Kan in zahlreichen Ensembles und mit Musikern des Gewandhausorchesters Leipzig sowie der Bamberger Symphoniker. Als Kammermusikerin wurde sie auf zahlreichen Wettbewerben u.a. beim Gaetano Zinetti Competition 2015 und Pinerolo International Chambermusic Competition 2016 ausgezeichnet und spielt regelmäßig auf Festivals in China, Italien, Frankreich und der Schweiz. Engagements als Orchesterpianistin und die Lehrtätigkeit an der neuen Musikschule Leipzig erweitern ihre musikalische Bandbreite.

 

 

   

‘…ein ausgezeichneter Cellist mit großem Ton und warmen Vibrato...’

 

Riccardo Chailly

 

Marius Urba wurde 1988 in Vilnius (Litauen) geboren. 

Wenige Jahre danach siedelte die Familie nach Deutschland über, wo er mit sieben Jahren seinen ersten Cello-Unterricht erhielt. Von seinem Vater, ein Rostropowitsch-Schüler, wurde er viele Jahre lang ausgebildet. Nach einiger Zeit folgten Preise bei Jugend-Wettbewerben, u.a. der erste Preis beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert"

 

Im Alter von 16 Jahren studierte er bei Prof. Peter Bruns an der HMT-Leipzig zunächst als Jungstudent, einige Jahre später dann auch regulär und konzentrierte sich gleichzeitig auf die Kammermusik. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen renommierte  Künstler wie Martin Ostertag, Rainer Kussmaul, Lisa Batiashvili oder Menahem Pressler. Durch die Teilnahme an Festivals und Meisterkursen konnte er musikalische Impulse von Künstlern wie Heinrich Schiff, Wolfgang Boettcher, Phillippe Muller, und Janos Starker bekommen.

 

Während des Studiums wurden ihm zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien verliehen. So gewann er u.a. den "Stöcker" Sonderpreis der Philharmonie Baden Baden und war Stipendiat bei der Oscar und Vera Ritter Stiftung Hamburg, Doms Stiftung Basel und Redslob Stiftung Berlin. Mit 22 Jahren gab er sein Debüt-Konzert im Concertgebouw Amsterdam. Nach dem Studium folgten Engagements als  Stellvertretender 1. Solo Cellist im Gewandhaus zu Leipzig, und darüber hinaus als

1. Solocellist in zahlreichen Orchestern wie z.B. Staatsoper Hannover oder Bergen Symphony Orchestra in Norwegen. Dank der regen Orchestertätigkeit konnte er mit Dirigenten wie Semyon Bychkov, Andris Nelsons, Herbert Blomstedt und Danielle Gatti zusammenarbeiten.

 

Seit der Spielzeit 14/15 ist er festes Mitglied der Bamberger Symphoniker - Bayerische Staatsphilharmonie und spielt regelmäßig im Esbjerg Ensemble (Dänemark).

 

Dank großzügiger Unterstützung der PE-Förderungen Mannheim spielt er auf einem italienischen Instrument aus dem Jahre 1800.